Hausmittel


Hausmittel für weißere Zähne - Das sollten Sie beachten

Jeden Tag suchen zahlreiche Menschen im Internet nach Tipps und Tricks für weißere Zähne. An Antworten mangelt es ebenso wenig und oft genug finden sich unter diesen Verweise auf zahlreiche Hausmittel. Doch sind diese wirklich empfehlenswert?

Wir haben uns einmal die zwei bekanntesten Hausmittel zur Zahnaufhellung angeschaut: Spezielle Zahnpasta und Backpulver. Beide Kandidaten weisen unterschiedliche Vor- und Nachteile auf, die wir Ihnen hier zusammen mit Informationen von Zahnmedizinern präsentieren und hoffentlich auf diese Weise auch einige Mythen aus der Welt schaffen können.

Zahnaufhellung durch Hausmittel

Tipp 1: Zahnaufhellung mit spezieller Zahnpasta

Egal ob Apotheke, Drogerie oder Supermarkt: Zahnpasta mit einem speziellen Fokus auf weißere Zähne gibt es überall zu kaufen. Üblicherweise zahlen Sie hier einen kleinen Aufschlag für den versprochenen Zahnweiß-Effekt. Neben den üblichen Inhaltsstoffen enthält die Zahnpasta sogenannte Schmirgelpartikel, welche für einen leichten Abrieb der Zahnoberfläche sorgen und so nach Aussage der Hersteller Verfärbungen entfernen.

Leider arbeitet diese Methode direkt am Zahnschmelz und sorgt daher für eine steigende Schmerzempfindlichkeit der Zähne. Im schlimmsten Fall erhöht die Anwendung sogar das Risiko für Karies, während die Ergebnisse der Zahnaufhellung an sich recht unterschiedlich ausfallen. Einige Leser sprechen von schwach sichtbaren Resultaten, während andere gar keine Verbesserungen ausmachen können.

Unser Fazit: Aggressive Methode, die nur bedingt funktioniert

Die geteilten Meinungen rechtfertigen unserer Ansicht nach nicht das Risiko, direkt die eigene Zahnsubstanz regelrecht anzugreifen. Bei einem Versuch sollten Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung ausführlich lesen und die Zahnpasta nicht häufiger als einmal in der Woche zur Vermeidung von ernsthaften Schäden anwenden.

Tipp 2: Backpulver als Zahnaufheller

Jede zweite Antwort auf die Frage nach weißeren Zähnen beinhaltet handelsübliches Backpulver aus der Küche. Dieses wird einfach mit der Zahnbürste auf die Zähne aufgetragen oder durch Gurgeln mit Wasser im Mund verteilt. Die im Backpulver enthaltene Säure setzt anschließend Sauerstoff frei, wodurch eine bleichende Wirkung auf die Zähne ausgeübt wird.

Problematisch ist auch hier die Schädigung des Zahnschmelzes durch die für ein sichtbares Ergebnis mehrfach notwendige Anwendung. In zweiter Hinsicht ist außerdem besonders Ihr Zahnfleisch durch den Einsatz von Backpulver zur Zahnaufhellung gefährdet. Eine Rückbildung führt unweigerlich zu freiliegenden Zahnhälsen sowie einer Schmerzüberempfindlichkeit.

Wir meinen: Finger weg!

Egal wie oft Sie diesen Tipp lesen, lassen Sie sich nicht beirren. Backpulver hat in Ihrem Mund nichts zu suchen. Zwar lassen sich damit durchaus Ergebnisse erzielen, allerdings sind irreparable Schäden für Zähne und Zahnfleisch eine äußerst schlechte Begründung, um zur dieser billigen Alternative zu greifen.

Probieren Sie lieber direkt professionelle Produkte zur Zahnaufhellung aus. Diese schonen ihre Zähne und erzeugen gleichzeitig die besten Resultate.